Sie erfassen die Daten der in Ihrem Betrieb verwendeten Gefahrstoffe.

Es bietet sich an, die Gefährdung für werdende Mütter oder stillende Frauen zu betrachten.

Werdende und stillende Frauen dürfen mit bestimmten Stoffen nicht arbeiten. Im Mutterschutzgesetz sind Stoffe mit bestimmten Kennzeichnungen aufgeführt, die gefährlich sein könnten.

Anhand der H-Sätze können Sie die Stoffe erfassen. Anschließend muss geprüft werden, ob Stoffe oder Inhaltsstoffe in der TRGS 900 mit dem Vermerk Y oder Z vermerkt sind. Anmerkung: sie sollten besonders auf organische Lösemittel achten (z.B. Propan, Ethanol, Propanol etc.).

In der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 900 „Arbeitsplatzgrenzwerte“ werden Stoffe mit der Bemerkung “Y” ausgewiesen, bei denen ein Risiko der Fruchtschädigung bei Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwertes und des biologischen Grenzwertes (BGW) nicht befürchtet zu werden braucht. Hier ist auf jeden Fall der Nachweis zu führen, dass der Arbeitsplatzgrenzwert eingehalten wird.

Die Bemerkung „Z“ wird für Stoffe vergeben, für die ein Risiko der Fruchtschädigung auch bei Einhaltung des AGW und des BGW nicht ausgeschlossen werden kann.

Es handelt sich hier um einen sehr sensiblen Bereich. Sollten Sie Zweifel haben, ein Beschäftigungsverbot auszusprechen, holen Sie sich fachlichen Rat ein.


Beispiel

Auszug aus einer Gefährdungsbeurteilung “Mutterschutz”

gefahrstoffbeurteilung Mutterschutz

Hier können Sie die Excel-Tabelle erhalten:

    Ich bitte um Zusendung der Tabelle zur Erstellung einer Gefahrstoffbeurteilung mit Beispielen