Sie nehmen Ihr Gefahrstoffverzeichnis zur Hand. Darin haben Sie die Namen der verwendeten Produkte aufgelistet. Sie kennen die jeweiligen Hersteller oder Lieferanten und haben die aktuellen Sicherheitsdatenblätter zur Hand. Sie haben die Kennzeichnungen, H- und P-Sätze erfasst.

Das ist doch ein guter Anfang.

Ich empfehle Ihnen, eine Excel-Tabelle mit allen relevanten Daten aufzubauen. Die von mir als Muster vorgestellte Tabelle beinhaltet zugleich das Gefahrstoffverzeichnis nach Gefahrstoffverordnung mit den Pflichtangaben:

  • Bezeichnung des Gefahrstoffs,
  • Einstufung des Gefahrstoffs oder Angaben zu den gefährlichen Eigenschaften,
  • Angaben zu den im Betrieb verwendeten Mengenbereichen,
  • Bezeichnung der Arbeitsbereiche, in denen Beschäftigte dem Gefahrstoff ausgesetzt sein können.

Darüber hinaus werden folgende Themenbereiche erfasst:

  • Betriebsdaten
  • Herstellerdaten
  • Sicherheitsdatenblätter
  • Produktkennzeichnung
  • Tätigkeitsbeschreibung
  • Inhalative Belastung
  • Arbeitsplatzgrenzwerte
  • Dermale Belastung
  • Brand- und Explosionsgefahr
  • hautresorptive, sensibilisierende und KMR-Stoffe
  • physikalische Daten
  • physikalisch-chemische Gefährdungen
  • Mutterschutz
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge
  • Persönliche Schutzausrüstung

Ich weiß, es wird eine mordsmäßige Tabelle. Aber die Mühe lohnt sich. In einer Excel-Tabelle können Sie sortieren, ein- und ausblenden, suchen und filtern. Auch wenn Sie neue Produkte kaufen, die ähnliche Eigenschaften wie die vorherigen Produkte hatten, lassen sich Aktualisierungen leicht vornehmen. Die neu einzutragenden Daten sind meist sehr ähnlich.

Ich will Sie aber nicht im Regen stehen lassen.

Ich stelle Ihnen eine Excel-Tabelle mit Beispielen zur Verfügung. Die Beispiele können Sie löschen oder als Hilfe erst einmal nutzen. Bitte fordern Sie die Tabelle bei mir an.

Hier können Sie die Excel-Tabelle erhalten:

    Ich bitte um Zusendung der Tabelle zur Erstellung einer Gefahrstoffbeurteilung mit Beispielen